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aus Presse und TV

RTL im Oktober 2014

Mehrgenerationenprojekt

(Foto: Reinhard Paland, Augsburg)

Leben und/oder Arbeiten im nördlichen Harzvorland

Mehrgenerationendorf – ländliche Strukturen – städtische Anbindungen

Jeder Mensch, der an einem Wohnprojekt teilhaben möchte, ist in der Regel auch bereit, seinen Wohnort zu wechseln. Jeder Mensch möchte möglichst lange an seinem geliebten Wohnort auch bei zunehmendem Hilfebedarf leben bleiben. Wenn beide Interessen aufeinander treffen, entsteht Neues im Alten.

Auf dem Klostergut in Heiningen entwickelt sich unter Einbeziehung des Dorfes ein Wohnprojekt für ein Mehrgenerationenwohnen. Wohngruppen, Wohnen im Alter, junge Familien, betreutes Wohnen, Wohnen und Arbeiten finden hier geeignete Räume.

Unser Dorf darf größer und bunter werden. Besonderes reizvoll ist es, die Nachbarschaft so zu entwickeln, dass ein lebenslanges, lohnenswertes Miteinander möglich ist.

Standort

Das Dorf Heiningen liegt im nördlichen Harzvorland und hat z.Zt. etwa 650 Einwohner. Mitten im Dorf liegt das Gelände des alten Klostergutes was Jahrhunderte lang Wohnort, Arbeitgeber und Kulminationspunkt des dörflichen Lebens war. Braunschweig und Goslar sind rd. 25 km, Wolfenbüttel rd. 10 km entfernt. Tagsüber gibt es einen stündlichen Busverkehr, der Bahnhof Börßum ist ca. 1,5 km von Heiningen entfernt und mit einem eignen Fahrradweg zu erreichen. Der Autobahnanschluss zur A 395 liegt ca. 4 km am Ortseingang von Klein Flöthe.

Hintergrund /Geschichte

Die alten Gebäude des Klostergutes Heiningen umgeben von der Klostermauer sind  heute wie vor 100 Jahren als ein kraftvoller Innenraum zu erleben, der bereit steht für Menschen die aktiv ihre Zukunft gestalten wollen. Hier ist Platz für Begegnung, Arbeit und absichtliche Nachbarschaft. Eingebunden in die Struktur des mehr als 1000 Jahre alten Dorfes und dem Kloster mit seiner geistigen, politischen und wirtschaftlichen Geschichte bieten heute die vorhandenen Wohngebäude und die nicht mehr für die Landwirtschaft genutzten Wirtschaftsgebäude, Raum für Wohnprojekte, Werkstätten und Dienstleistungseinrichtungen.

Zukunft des Lebensraumes Klostergut Heiningen

Um die vorhandene biologische Land- und Forstwirtschaft nicht weiter im Sog des üblichen Strukturwandels entwickeln zu müssen und um mehr an einem menschlichen Miteinander arbeiten zu können, entstanden Ideen, wie das Klostergut im Mehrgenerationendorf seine Qualitäten einbringen kann.

Die Häuser auf dem Klostergut sind entweder mit dicken Mauern oder mit Fachwerk sowie steilen Ziegeldächern und zum Teil großen Räumen ausgestattet. Neben verschiedenartigen Wohnräumen gibt es historische Räume die sich als Veranstaltungssaal eignen, Werkstätten, Scheunen und Ställe. Teilweise wurden Bereiche bereits renoviert und neuen Nutzungen zugeführt. So entstand eine leistungsstarke  Zimmerei und Tischlerei, der Hofladen, die Käserei und auch der Stall ist nach modernen Maßstäben eingerichtet. Gemüsegarten, Park, Freiflächen und Koppeln geben dem Gelände in jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht. Der Wald bietet ein schönes Potential die Energieversorgung weitgehend von den fossilen Energien abzukoppeln. Hierfür wird mit Stückholz gearbeitet. Seit über 20 Jahren gibt auf dem Gutsgelände einen Kindergarten.

 Nun geht es darum dieses schöne Denkmal mit verschiedenen weiteren Initiativen stärker zu beleben und damit ein starkes, dörflich, regionales Zeichen gegen die Materialisierung und Globalisierung zu setzen.

Wohnraumangebot

(Foto: Reinhard Paland, Augsburg)

2 für Wohnzwecke ausbaufähige Gebäude mit je ca. 700 m² und weitere ca. 500 m² ausbaufähige Wohnfläche in einem 3. Gebäude stehen zur Verfügung. Zusätzliche Gemeinschafträume sind vorhanden.

 Wir freuen uns über eine lebendige gemeinsame Zukunft.