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Klostergut Heiningen  
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Das Gutsensemble

Das Gutsherrenhaus (15), die ehemaligen Priorei, ist ein klassisch schlichtgehaltenes, immer noch repräsentatives Palastgebäude, das vermutlich 1681 begonnen, seine heutige Fassung im wesentlichen zu Anfang des 19. Jhds. erhielt. Zu dieser Zeit entstand auch der auf der anderen Gebäudeseite liegende, auch nur unvollständig erhaltene, Landschaftspark (16). Der Palast war mit seinem Kopf angebaut worden an die Klausurgebäude, doch steht von dem früheren Kern der Anlage heute nur noch ein L-förmiges Restgebäude.
So entstand ein seltsam geformtes Doppelgebäude.

An der Schmalseite unseres U's und in unmittelbarer Nähe zur Kirche, erhebt sich die ehemalige Meierei (17).
Das Haus steht heute wegen des schlechten baulichen Zustandes leer. Bis 1955 schloß sich an den rückwärtigen Giebel in gleicher Länge die Brauerei an, sie wurde wegen Baufälligkeit abgerissen und steht heute als malerische attraktive Ruine (18) da.

 

 

 


 

Dem ehemaligen Priorenpalast gegenüber liegt mit 110 m Länge eine stattliche Gebäudezeile (19). Im Erdgeschoß waren früher das Waschhaus, die Schweine und Kutschpferde untergebracht. Im Obergeschoß wurde Getreide gelagert. Im Kopfbereich Richtung Mühle liegen die ehemaligen Kutscherwohnungen (20) und demgegenüber zur Mitte des Hofes hin liegen, vom Landschaftsgarten überwachsen, sicherlich noch die Fundamente der alten Priorei (21) im Boden.

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